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Buchtipp: Schlampenküche für verspielte Mütter

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Lesenswert

Gisela Krahl hat schon mit ihrem "Schlampenkochbuch" eine wunderbare Mischung aus Urlaubslektüre, Koch- und Ernährungsratgeber und einer Sammlung einfach nachzukochender Gerichte vorgelegt. Die Schlampenküche erweitert die Kochanlässe nun von spontanen Gelagen und plötzlichen Hungerattacken auf den Alltag von Müttern: von den Frühstückspleiten über Blitzmahlzeiten, Kinderfeten und -kochversuchen bis hin zu lebenslangen Heimwehgerichten.

Der pragmatische, lebenserfahrene Ansatz tut gut, plötzlich weiß man auch mit Resten tolle Sachen anzufangen (z.B. Glasierte Karotten, Gemüse-Egal-Nudelauflauf) oder ist mit einem (fast) selbstgemachten Geburtstagskuchen (Vulkanausbruch), der noch dazu alle begeistert, aus dem Schneider. Die amazon-Rezensionen sind überwiegend positiv und lohnen sich zu lesen, zumal ernährungsphysiologisch zumindest für das Säuglingsalter manches in der Diskussion ist, aber gute Ideen für Kleinkinder und darüber hinaus finden sich jede Menge. Das Buch ist herrlich zum Schmökern und Appetit bekommen und hat vor allem immer wieder gute Antworten auf die Frage: Was soll ich heute bloß kochen? Das Beste: die Frage heißt nun: Was werden wir zusammen kochen?

Gisela Krahl (2000). Schlampenküche für verspielte Mütter. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.

 

 

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