| Der Bauchnabel – Die Leitung zwischen Mama und Baby |
| Geschrieben von: DSC |
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Gleich nachdem das Neugeborene erstmals das Licht der Welt erblickt, füllen sich Babys Lungen zum ersten Mal mit Luft. Das Kleine kann nun allein atmen und ist nicht mehr auf die Versorgung durch die Nabelschnur angewiesen. Ab sofort nimmt es jegliche Nährstoffe und Vitamine durch den Mund auf. Die Nabelschnur wird durchtrennt und verbindet nun nicht mehr Babys Bauch mit Mamas Plazenta. Doch wozu genau dient die Nabelschnur und worauf ist an den ersten Tagen nach der Geburt zu achten? Was macht sie eigentlich genau – die Nabelschnur? Sobald Mama schwanger ist, entsteht auch die Nabelschnur. Immerhin muss vom ersten Tag an die Versorgung des Embryos gewährleistet sein. Diese Leine ist sozusagen das einzige richtige Verbindungsstück zwischen Mama und Ungeborenen. Hätten Sie gedacht, dass eine Vene und gleich zwei Arterien in der Nabelschnur verlaufen? Die Vene transportiert Mamas Blut und somit wichtige Nährstoffe sowie Sauerstoff zum Baby. Die Arterien leiten verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut mit Kohlendioxyd ab. Eine Art Müllabfuhr also. Die Nabelschnur kann sagenhafte 50 cm bis 100 cm lang sein und ist umgeben von Bindegewebe. Es soll ja alles schön flexibel und stabil sein. Außerdem ist sie ca. 2 cm dick und meistens spiralförmig gedreht. Auch das ist ein Grund, warum die Schnur nicht so einfach knickt. Ab dem 2. Bis 3. Schwangerschaftsmonat werden über die Plazenta auch Antikörper in den Körper des Babys übertragen. So ist das Baby noch in den ersten 9 Monaten nach der Geburt weitgehend vor Infektionen geschützt bis die Antikörper von Mama in Babys Körper abgebaut sind. Allerdings ist der Winzling nur gegen Krankheiten geschützt gegen die auch die Mutter immun ist wie zum Beispiel Masern oder Mumps. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Stammzellen im Nabelschnurblut werden in der Medizin heiß diskutiert. Entweder Sie lassen diese Zellen in einer privaten Stammzellenbank einlagern, um bei einer eventuellen Erkrankung im späteren Leben darauf zurückgreifen zu können oder sie spenden es an gemeinnützige Organisationen (beispielsweise für Leukämiepatienten). Diese Zellen können später zu jedem Zelltyp heranreifen, weil sie noch flexibel und undifferenziert sind. Es gibt aber auch den Brauch, die Plazenta und den Rest der Nabelschnur nach der Geburt mit nach Hause zu nehmen und an einer geeigneten Stelle zu vergraben. Darüber wird dann ein Baum gepflanzt und dient als Lebenssymbol für den neuen Erdenbürger. |
