Thema Babypflege

Die richtige Hautpflege für Ihr Baby

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Die Haut eines Neugeborenen reagiert viel empfindlicher als unsere Haut. Sie ist zart, trocken und sehr sensibel. Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte, um die natürliche Schutzfunktion ausgiebig reifen zu lassen und nicht zu zerstören. Immerhin ist die Haut das größte Körperorgan eines Menschen. Und hätten Sie gedacht, dass die Haut unseres Babys bis zu fünfmal dünner ist als unsere Haut?

Käseschmiere
Jede Mama kennt die sogenannte „Käseschmiere“ ihres Babies. Dieses weiße Talgdrüsensekret wird etwa im 4. Monat der Schwangerschaft gebildet und schützt die Haut des Kleinen vor dem Austrocknen im Fruchtwasser. Während der Geburt dient es als natürliche „Schmiere“ – das Baby soll besser aus dem Bauch flutschen und schützt das Baby vor Infektionen während der Geburt. Nun ist der Winzling nicht mehr im Bauch sondern an der frischen Luft. Da darf die Haut nicht so schnell auskühlen. Aber auch das wird durch die Käseschmiere verhindert. Somit sollte das Sekret nicht gleich nach der Geburt entfernt werden. Es zieht von selbst nach einigen Tagen ein, Reste in Babys Speckfältchen dürfen vorsichtig entfernt werden.

Was ist anders an Babys Haut?
Die empfindliche Babyhaut kann sehr schnell austrocknen, weil die wichtigen Talg- und Schweißdrüsen noch nicht vollständig ausgereift sind. Aufgrund des fehlenden Fettfilmes auf der Haut sind die Kleinen auch infektionsanfälliger als wir großen, da Bakterien leichter eindringen könnten. Außerdem ist das Fettgewebe unter der Haut noch nicht komplett entwickelt und unsere Kleinen sind dadurch sehr kältempfindlich. Und ein Baby hat noch keinen körpereigenen Sonnenschutz und sollte deshalb nie der direkten Sonne ausgesetzt sein. Das gilt sogar für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr.

„Mama ich will baden“
Natürlich können die Kleinen uns so etwas noch nicht sagen, aber alle Eltern kennen die Momente, in denen unser Baby mit lauter Freude im Nass herum planscht oder aber lautstark schreit, weil ihm das irgendwie gar nicht gefällt. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten. Beispielsweise sollte unser Wonneproppen nicht mehr als zweimal in der Woche gebadet werden. Sonst könnte die natürliche Säureschutzfunktion der Haut zerstört werden. Achten Sie auf eine Wassertemperatur von 35 – 37°C. Die Badezeit sollte nicht länger als sieben Minuten dauern. An den übrigen Tagen ist es vollkommen ausreichend mit einem weichen Waschlappen und klarem Wasser die Haut zu reinigen, besonders natürlich den Windelbereich. Trocknen Sie ihren Schützling richtig ab, keine Hautfalte sollte ausgelassen werden. Als Badezusatz gibt es eine große Auswahl an Ölen fürs Baby. Erkundigen Sie sich da doch einfach in einer Drogerie über Produkte und Inhaltsstoffe. Die Auswahl ist groß. Ausreichend ist aber auch normales Olivenöl – es spendet genügend Feuchtigkeit und enthält keine chemischen, künstlichen Inhaltstoffe.

Basispflege für die Babyhaut
In der Drogerie findet man natürlich auch spezielle Cremes und Lotionen, die die Babyhaut richtig nach dem Waschen pflegen und zur Regeneration der Haut beitragen. Sehr gut geeignet sind Pflegeserien, die weitestgehend auf Farb- und Konservierungsstoffe oder Parfüme verzichten. Fett und Feuchtigkeit sind wichtig für eine trockene Babyhaut. Allerdings sollten die Produkte nicht zu dick aufgetragen werden, da sonst die Poren verstopfen. Es ist besser, die sensible Haut häufiger einzucremen anstatt zu dick.
Es gibt genügend verschiedene Pflegemittel. Am besten lassen Sie sich von ihrem Kinderarzt über die individuellen Bedürfnisse der Haut ihres Babys beraten.

   
   
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