Thema Babypflege

Worauf Eltern beim Kauf von Babypflegeprodukten achten sollten

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BabypflegeprodukteVerantwortungsbewusste Eltern machen sich heutzutage tiefgreifende Gedanken um die Ernährung und die Körperpflege ihres Kindes. Im Bereich der Pflegeprodukte für Babys und Kleinkinder herrscht dennoch häufig große Unwissenheit. Auch wenn die Produkte als "kindgerecht" oder "speziell auf zarte Babyhaut abgestimmt" deklariert sind, enthalten viele Pflegeprodukte Allergene oder sogar krebserregende Substanzen. Doch worauf sollen Eltern beim Kauf achten?

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Schädliche Inhaltsstoffe auch in vielen Babypflegeprodukten

Körperhygiene und Körperpflege ihres Babys ist für viele Eltern eine wahre Herzensangelegenheit. Das Baby soll gepflegt sein und sich wohlfühlen in seiner Haut. Die sensible Haut von Babys und Kleinkindern braucht zudem einen besonderen Schutz vor Umwelteinflüssen. Entsprechend groß ist Produktauswahl im Bereich der Babypflegeprodukte. Badezusatz, Shampoo, Cremes und Lotionen, Sonnencreme und Wischtücher gehören zum alltäglichen Sortiment auf dem Wickeltisch. Ansprechende Verpackungen und wohlklingende Bestandteile wie Kamille, Aloe Vera oder Sheabutter lassen oftmals bedenkliche oder sogar gefährliche Inhaltsstoffe wie Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Duft- und Farbstoffe, künstliche Vitamine oder Substanzen, die auf Mineralöl basieren, völlig in den Hintergrund treten. Gerade die Haut reagiert als größtes Organ und als direkte Kontaktfläche des Körpers zur Außenwelt überaus empfindlich auf Umwelteinflüsse und Giftstoffe. Sie saugt ähnlich wie ein Schwamm schädliche Substanzen über die Poren auf, sodass diese mühelos in den Körper eindringen und sich dort im Bindegewebe einlagern können. Eltern sollten beim Kauf von Babypflegeprodukten daher insbesondere auf die Inhaltsstoffe achten.


Aktuelle Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse

Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Mai 2015 ergab, enthalten viele Kosmetika problematische Substanzen, von denen einige sogar als krebserregend gelten. Darunter waren auch etliche namhafte Produkte und auch spezielle Babypflegeprodukte sind nicht immer frei von gefährlichen Schadstoffen. Dass derart hohe Konzentrationen an schädlichen Bestandteilen gefunden wurden liegt daran, dass zur Untersuchung Analysemethoden eingesetzt wurden, die eigentlich zur Untersuchung von Lebensmitteln angewendet werden. Eltern sollten daher die genauen Bestandteile der Produkte kennen und vom Kauf von Produkten absehen, die mit künstlichen Vitaminen, Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Duftstoffen sowie mit Emulgatoren und Stoffen auf Mineralölbasis angereichert sind. Wer dazu im Drogerie- oder Lebensmittelmarkt - wie z.B. edeka - keine Zeit findet, kann die Inhaltsstoffe von Drogerieartikel online recherchieren und oftmals gleich online bestellen.

Schädliche Substanzen mit unterschiedlicher Wirkung

Bei den möglichen Chemikalien in Babypflegeprodukten kann es sich um unterschiedliche Substanzen mit unterschiedlicher Wirkung handeln. So können krebserregende Kazinogene, Wachstumsgifte, den Hormonhaushalt störende endokrine Disruptoren, Nervengifte, Mutagene, die Veränderungen in der DNA auslösen und allergieauslösende Sensibilisatoren enthalten sein. Kommen diese Stoffe mit der Haut in Berührung, dringen sie über die Poren direkt in den Organismus.

Wie Eltern ein sicheres Babypflegeprodukt erkennen

Insgesamt gelten in der Babypflege vor allem chemische Konservierungsmittel, synthetische Vitamine, synthetische Farb- und Duftstoffe sowie Mineralöle als besonders gefährlich. Für Laien ist das Erkennen derartiger Stoffe mitunter schwierig. Wer ganz sicher gehen möchte, kann auf Bio- oder Natur-Produkte ausweichen. Um auch bei herkömmlichen Babypflegeprodukten einigermaßen sicher zu gehen, ist der Hinweis "frei von" auf den Verpackungen ein guter Indikator um schädliche Inhaltsstoffe auszuschließen. Sind hier die wichtigsten schädlichen Substanzen aufgeführt, kann das Produkt bedenkenlos verwendet werden.

   
   
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