Thema Betreuung

Kindesunterhalt – Was Sie im Falle einer Trennung wissen müssen

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Wenn sich ein Paar scheiden lässt oder trennt, stellt sich oftmals die Frage, bei welchem Elternteil die Kinder leben sollen. Dem Elternteil, welcher sich um die Versorgung des Kindes kümmert, steht vom anderen Partner ein Unterhalt zu. Kindesunterhalt muss gezahlt werden, ob Ihre Kinder ehelich oder unehelich entstanden sind. Dies spielt keine Rolle.

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Die Aufgabe des Unterhaltes ist es, die Versorgung des Kindes sicherzustellen. Jedem Kind steht eine Naturalunterhaltung zu, aber auch eine Versorgung mit materiellen Gütern. Die Naturalunterhaltung beinhaltet Nahrung und Getränke, aber auch den Wohnraum sowie die Kleidung. Zudem beinhaltet dieser Beitrag ein Taschengeld. Dieses befähigt die Kinder dazu, eigenständig und selbstbestimmt Dinge zu erwerben, die Sie gerne haben möchten. Durch die materielleen Güter wie Schulsachen oder Spielsachen wird es dem Kind ermöglicht, ein gesundes Leben zu führen und an der Gesellschaft teilzuhaben.

Wie hoch ist der Unterhalt?

Die Höhe des Unterhaltes wird von zwei Faktoren maßgeblich beeinflusst. Zunächst einmal spielt das Einkommen der Eltern eine Rolle. So soll sichergestellt werden, dass Kinder einen gewissen Lebensstandard wahren können. Wenn die Eltern sehr viel Geld verdienen, soll auch das Kind einen gleichen Lebensstandard erfahren wie seine Eltern. Andererseits hängt der Unterhalt von dem Alter des Kindes ab. Je nachdem wie alt das Kind wird, desto höher ist der Anteil, der ihm zusteht. Dies hängt mit der gesteigerten Teilhabe an der Gesellschaft zusammen. So kommen immer wieder neue Anschaffungen auf die erziehenden Elternteile zu, die zu finanzieren sind. An ebendiesen müssen sich die unterhaltszahlenden Elternteile mit einem erhöhten Unterhaltssatz beteiligen. Mehr dazu erfahren Sie unter https://www.vexcash.com/blog/kindesunterhalt/.

Zu beachten ist, dass meist der betreuende Elternteil das Kindergeld erhält. Dieses steht jedoch zu genau 50 Prozent auch dem unterhaltszahlenden Elternteil zu. Daher kann dieser Anteil an den zu zahlenden Unterhaltskosten abgezogen werden.

Alternative Modelle – So kann das getrennte Leben auch verlaufen

Doch nicht in jedem Fall möchten sich die Eltern dauerhaft darauf einigen, wo das Kind leben soll. Dann kommt ein weiteres Modell infrage. Bei dem sogenannten Wechselmodell stellen beide Elternteile in Ihrer Wohnung ein Zimmer für das Kind. Im Wochentakt oder anderen regelmäßigen Einheiten wechselt das Kind sein Leben zwischen den beiden Elternteilen. Hierbei sollte jedoch im Vorfeld geklärt sein, zu welcher Schule das Kind geht. Nur so ist dieses Modell überhaupt realisierbar. Zudem sollte ein solches Modell mit dem Kind abgesprochen werden, wenn es bereits reif genug hierfür ist. Schließlich kann das ständige Wechseln zwischen zwei Lebensmittelpunkten dauerhaft störend für das Kind sein.

Muss der unterhaltspflichtige Elternteil immer zahlen?

Nein. Grundlegend muss der Elternteil, welches sich nicht dauerhaft um das Kind kümmert, Unterhalt zahlen. Hierzu gibt es jedoch eine Ausnahmeregelung. Hat der betreuende Elternteil ein deutlich höheres Grundeinkommen, als der unterhaltspflichtige, dann kann diese Pflicht ausgesetzt werden. Hierzu gibt es jedoch strenge Regeln. So muss die Einkunft des erziehenden Elternteils mindestens drei Mal so hoch sein wie die des Unterhaltspflichtigen. Zudem wird auf die Einkommensverhältnisse des Unterhaltspflichtigen geachtet. Erst wenn dieser durch den Barunterhalt seinen Selbstbehalt unterschreiten müsste, kann er auf Aussetzung der Unterhaltspflicht klagen.

   

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