Thema Erziehung

Erziehung im Babyalter?

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Wann beginnt Erziehung?

Erziehung heißt Vorleben. Kinder übernehmen zum Teil bewusst, zum Teil unbewusst, Verhaltensweisen, Einstellungen und Werte der Personen die sie prägen. Sprich zu denen sie eine enge Beziehung haben. Das sind in erster Linie die Eltern. Kinder identifizieren sich mit ihren Vorbildern. Mit Ihnen, den Eltern. Sie lernen durch Ihr Verhalten, Ihre Gefühle und den Erfahrungen mit Ihnen. So kann sich das soziale Verhalten Ihres Kindes gut oder schlecht entwickeln.

Der Umgang der Eltern mit ihrem Kind und untereinander prägt es in seiner Entwicklung. Eltern die sich wenig mit ihrem Kind beschäftigen, kalt und gefühlsarm sind, schaden ihrem Kind in seiner körperlichen und geistigen Entwicklung. Diese Kinder reagieren angespannt, unsicher und können sich nicht offen entwickeln. Seien Sie als Eltern warmherzig und einfühlsam. Unterstützen Sie Ihr Kind und zeigen Sie, dass Sie für Ihr Kind da sind. So fördern Sie seine soziale und geistige Entwicklung. Bedenken Sie, dass auch Ihr Verhalten durch Ihre Eltern geprägt wurde und eventuelle Defizite durch eigene Erfahrungen im Nachhinein geändert bzw. nachgeholt wurden.

Mutter und Vater bringen zudem jeweils andere Einflüsse und Erfahrungen mit in die Erziehung ein. So kann der Vater bspw. durch sein eher rationales Verhalten sein Kind anders prägen als die wohl emotionalere Mutter. In der Erziehung liegt die Kunst darin, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sprechen Sie sich mit Ihrem Partner ab, so vermeiden Sie Konfliktsituationen. Verbote gehören genauso dazu wie dem Kind die notwendigen Freiheiten zu lassen. Ermutigen Sie es zur Selbstständigkeit und fördern Sie sein Selbstvertrauen.

Auf die Frage ob Erziehung im Babyalter möglich und sinnvoll ist, kann an dieser Stelle mit JA beantwortet werden. Schließlich sind Liebe, Aufmerksamkeit, Umsorgen und Zärtlichkeit Bestandteile der Erziehung. Babys können im ersten Lebensjahr gar nicht genug davon bekommen. Lernen Sie Ihr Baby zu verstehen, seine Gesten und Geräusche zu deuten. Aber verhätscheln Sie es nicht und lassen Sie Ihrem Kind auch seine Ruhe. Babys wollen auch gern allein entdecken und nicht ständig bekuschelt und beknutscht werden. Nehmen Sie es nicht gleich bei jedem Quiekser aus dem Kinderwagen oder geben Sie nicht gleich bei jedem Quengeln die Flasche. Kinder brauchen auch eigene Erfolgserlebnisse, also versuchen Sie nicht gleich jedes seiner Probleme zu lösen. Lassen Sie Ihr Kind es selbst versuchen. Sollte Ihr Baby jedoch lauthals losschreien, reagieren Sie sofort. So zeigen Sie ihm, dass es sich auf Sie verlassen kann und es fühlt sich wohlbehütet und umsorgt.

Mit der Erziehung ist es ähnlich wie mit der Ernährung. Ausgewogen sollte sie sein und nicht einseitig.

   
   
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