Thema Erziehung

Schmuddelwetter? Los geht´s!

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passende Kleidung machts möglichWenn die Tage wieder kürzer werden, es morgens ohne Jackeungemütlich frisch ist und die Spinnweben einen draußen überraschen, dauert es nicht mehr lang. Der Herbst steht vor der Tür. Sich nach drinnen zu verkriechen, braucht man trotzdem nicht. Es macht viel Spaß, mit Kindern selbst bei strömendem Regen draußen herumzutollen, und das selbst ohne großen Aufwand.

 

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Gesundheit fördern

Sich mit den Kindern draußen zu bewegen, tut allen gut. Die Lichteinstrahlung auch bei schlechtem Wetter ist immer noch größer als in geschlossenen Räumen, was die Bildung des körpereigenen Vitamin D anregt und die gute Stimmung fördert. Die frische Luft, der Wind im Gesicht unterstützt die Schleimhäute und Atemwege. Nicht zuletzt stärkt das Herumtollen, die Bewegung selbst, das Immunsystem und hilft dabei, dass die Kinder gerade in der nasskalten Jahreszeit nicht so anfällig für die üblichen Erkältungskrankheiten werden. Bei Schmuddelwetter muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Kleidung die Witterung mitmacht und die Füße in Gummistiefeln stecken, die keine Nässe hereinlassen und einigermaßen warm sind. Dann kann die Jagd auf Pfützen schon losgehen, es finden sich bestimmt eine Menge, vor der Haustür, um die Ecke, auf dem Weg. Kinder lieben es, wenn sie mit beiden Beinen hinein hüpfen oder mit Anlauf hindurch rennen können. Und für kleine Prinzessinnen gibt es bestimmt einen Regenschirm (und sei es das ausgefallene, riesengroße alte Modell aus Omas Rumpelkammer), der vornehm ausgeführt werden will. Täglich etwa zwanzig Minuten sich draußen zu bewegen, reicht oft schon. Und ein warmes Bad hinterher, falls es doch einmal länger, kalt und schon finster geworden ist, tut dann erst richtig gut.

Phantasie anregen

Nicht nur für die körperliche Entwicklung ist das Spielen draußen zu jeder Jahreszeit förderlich. Kinder b e g r e i f e n im wahrsten Sinne des Wortes ihre Umgebung, und das geht draußen natürlich am besten. Für die ganz kleinen ist jedes Steinchen interessant, Kellerfenster, Gullideckel, Blätter, heruntergefallenes Obst und vieles andere. Auch wenn manches für Erwachsene eher ekelerregend ist, das meiste ist für das Spiel der Kinder perfekt. Das Händewaschen vor der nächsten Mahlzeit ist ja heute kein Problem. Auch größere Kinder lieben Schmutz und Pfützen, in ihrer Phantasie werden aus ein paar Stöcken riesige Paläste, und es gibt oft etwas zu entdecken, was sie noch über den Tag hinaus beschäftigt. Nicht zuletzt dient das phantasievolle Spielen der geistigen Entwicklung insgesamt, spätestens, wenn der Sachaufgabe in Mathe mit den bisher gelernten analytischen Ansätzen nicht beizukommen ist und es gilt, kreative Lösungswege zu finden. Für die Erwachsenen bedeuten diese kleinen Ausflüge schließlich oft die Entdeckung der Langsamkeit. Bei allem Stress und aller Hektik der heutigen Zeit vielleicht eine Möglichkeit für eine bewusste Auszeit, ein kurzes Innehalten jeden Tag.

   
   
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