Thema Erziehung

Warum Babys schreien

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Signale erkennen und richtig reagieren

Warum_Babys_schreienBabys können nicht sprechen, sie weinen oder schreien. Manchmal sogar 2 bis 3 Stunden am Tag. Im Mutterleib wurde Ihr Kind bestens versorgt. Es musste sich um nichts kümmern. Kaum auf der Welt, ist es plötzlich auf sich allein gestellt und darauf angewiesen, das jemand es füttert und umsorgt. Der einzigste Weg der Verständigung ist Weinen oder Schreien. Bis unsere Kleinen neue Wege der Verständigung erlernen, bleibt Eltern nichts weiter übrig, als auf Ihr Schreien zu reagieren. Auch wenn böse Zungen anderes behaupten: Ihr Baby will Sie mit dem Schreien weder tyrannisieren noch ärgern. Es hat entweder Durst, Hunger, Schmerzen oder schreit nach Aufmerksamkeit und Unterhaltung. Reagieren Sie auf sein Schreien und finden Sie heraus was Ihrem Baby fehlt. Denn Nichtbeachtung hat seine Folgen. Lassen Sie Ihr Kind einfach weiter schreien, schüttet es Stresshormone aus, fühlt sich im Stich gelassen, hat Angst und ist verzweifelt. Das Sie anfangs nicht gleich wissen können, was Ihrem Baby fehlt, ist ganz normal. Mit der Zeit lernen Sie die verschiedenen Signale des Weinens zu deuten und schnell darauf zu reagieren. Hier finden Sie die wichtigsten Signale und was sich dahinter verbirgt.

Warum_Babys_schreien_HungerIhr Baby hat Hunger

Neugeborene wollen in den ersten Wochen alle 2 bis 4 Stunden gestillt werden. Legen Sie es so oft an die Brust wie es möchte. Die Abstände verringern sich mit der Zeit von ganz allein. Wenn Ihr Baby Hunger hat, wird es vielleicht die Zunge ganz oft nacheinander rausstrecken oder Fäustchen machen. Andere Babys führen auch gerne ihren Handrücken zum Mund und drehen dabei ihr Köpfchen zur Seite.

Ihr Baby braucht Ruhe

Kaum zu glauben aber war. Auch Babys wollen in Ruhe gelassen werden. Wenn Sie mit Ihrem Kind spielen oder mit ihm erzählen, es Sie jedoch ignoriert und seinen Kopf weg dreht, dann will es womöglich in Ruhe gelassen werden. Es braucht auch Zeit für sich, um sich selbst und sein Umfeld ganz allein zu entdecken. Vermeiden Sie deshalb auch weitere Reizeinflüsse, die Ihrem Baby seine Ruhe stören könnten.

Ihr Baby hat Schmerzen

Ihr Kind strampelt heftig mit den Beinen, bekommt einen roten Kopf und weint. Vielleicht hat es Blähungen oder Bauchschmerzen, weil es beim Trinken zu viel Luft geschluckt hat oder die Muttermilch nicht verträgt. Dagegen helfen eine sanfte Bauchmassage (immer im Uhrzeigersinn) und etwas Kümmelöl.

Ihr Baby ist müde

Wenn Ihr Kind sich die Augen reibt und gähnt, dann ist es müde und will schlafen. Manche Kinder die übermüdet sind, werfen ihren Kopf hin und her und jammern, weil sie nicht einschlafen können. Vielleicht wurde es tagsüber vielen neuen Reizen ausgesetzt, die es verarbeitet und deshalb so aufgedreht ist. Da helfen ruhige Worte und ein Schlaflied bis es einschläft.

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Gründe warum Ihr Kind weint. Es kann frieren, schwitzen, will in eine andere Liegeposition oder einfach nur unterhalten werden. Nehmen Sie sich Zeit und lernen Sie die Signale Ihres Kindes verstehen. Fakt ist, reagieren Sie auf seine Signale, so dass Ihr Kind gar nicht erst lange weinen und schreien muss. So ist Ihr Kind glücklich und zufrieden und Sie letztendlich auch.

   
   
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