Baby-Magazin

Wie lange sollte ein Baby bei den Eltern schlafen?

Details

Wenn die Geburt eines Babys ins Haus steht, müssen die Eltern die Entscheidung treffen, ob das Kind im Elternschlafzimmer schlafen wird oder gleich in seinem eigenen Kinderzimmer. Diese Entscheidung ist natürlich nicht unumstößlich, sie kann zunächst vorläufig, nur für das Anfangsstadium oder auch gleich endgültig getroffen werden. Das hängt auch von der körperlichen Konstitution des Babys ab, von seinem Gesundheitszustand und davon, ob es ein Schreikind ist oder eher ein ruhiger Wonneproppen.


Bild:
© Mihalis A. fotolia 119848280

Was man auf keinen Fall tun sollte ist, das Baby ins elterliche Doppelbett zu legen, denn daran gewöhnt es sich sehr schnell und will es dann auch nicht mehr verlassen, zumindest nicht ohne lauthalsen Protest. Die Aspekte eines eigenen Babybettchens im Elternschlafzimmer sollten an dieser Stelle nicht nur betrachtet sondern eingehend geprüft werden, denn das wäre eine gangbare Zwischenlösung. So ist das Kind dennoch im Schlafzimmer der Eltern untergebracht allerdings von Anfang an in seinem eigenen Bett!

Allgemeine Vorteile des Schlafens im Elternschlafzimmer

Die Eltern haben dadurch kurze Wege zu ihrem Säugling und können sich mit der Betreuung abwechseln, während der andere Partner sogleich in Ruhe weiterschlafen kann. Sollte mit dem Baby irgendetwas sein, es ist krank, fiebert oder weint, dann bekommen die Eltern das ad hok mit und können auf schnellstem Wege reagieren. Das Schreckgespenst aller Eltern, das Risiko des plötzlichen Kindstodes kann dadurch eventuell gemindert werden, da das Baby mit den Geräuschen des elterlichen Schlafzimmers wie schnarchen, husten, räuspern, hin- und her wälzen und dem morgendlichen Wecker gar nicht erst in so einen Tiefschlaf fallen kann, der den Kindstod begünstigt. So zumindest besagen es die Theorien einiger Studien hierzu. Die Mutter kann das Kind des Nachts beruhigen, trösten und bequem im Liegen stillen, was insbesondere für die Mutter-Kind-Bindung von großem Vorteil ist. Es ist auch für die Eltern selbst ein Vorteil, wenn das Baby im Elternschlafzimmer schläft, man kann sich beruhigt und entspannt zur Ruhe betten, muss nicht immer mit einem Ohr wach bleiben, auf etwaige Geräusche achten oder gar mehrfach aufstehen, um im Kinderzimmer nach dem Rechten zu sehen.

Besondere Vorzüge des eigenen Bettchens im elterlichen Schlafzimmer

Das Baby ist in greifbarer Nähe und gewöhnt sich dennoch von Anfang an daran, in seinem eigenen Bettchen zu schlafen. Natürlich möchte man seinem Kind die größtmögliche Fürsorge, Zuneigung und Geborgenheit angedeihen lassen aber dafür muss es nicht unbedingt im elterlichen Bett schlafen. Es genügt völlig, den Säugling immer nahe bei sich zu haben, ihn überwachen und sofort stillen zu können, wenn das Kleine in einem praktischen und möglichst wandelbaren Babybettchen neben Ihrem Bett steht. Und da gibt es heutzutage schon Modelle, die man dergestalt am Bett befestigen kann, dass das Kind wie in einem geschützten Halbrund direkt an der eigenen Bettseite liegt, zu der hin es offen ist. Das Babybett wird hierzu einfach an der Bettkante des Elternbettes eingehängt. Dieses durchdachte Kindermöbel-Design lässt sich aber nicht nur als praktisches Beistellbett verwenden sondern tagsüber außerdem zu einem Stubenwagen, Hochstuhl, Laufstall und sogar zu einer gemütlichen Kindersitzbank umbauen. Das wandelbare Kinderbett "Piccino" ist mit seiner Multifunktionalität bis zum 7. Lebensjahr verwendbar.

Das Baby schläft von Anfang an im Kinderzimmer

Die Vorteile hierzu liegen ebenfalls auf der Hand und es spricht auch nichts dagegen, das Baby vom ersten Tag an in seinem eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Denn heutzutage gibt es sehr gute Babyphone, die schon beim kleinsten Geräusch des Kindes Signal geben. Der Säugling wird in seinem eigenen Zimmer zudem nicht von der Geräuschkulisse des Elternschlafzimmers gestört. Wenn das Baby krank ist oder viel weint, kann sich ein Elternteil in Ruhe um das Kind kümmern, während der andere, der vielleicht am nächsten Morgen zur Arbeit muss ruhig weiterschlafen kann.

Fazit

Die Frage nach: "Was ist besser für mein Kind?" kann man also nicht verallgemeinernd beantworten, es gibt wie immer ein Für und Wider. Man sollte auf sein eigenes Bauchgefühl hören, das wird einem raten, was richtig und was falsch ist. Hinlänglich grassiert die Ansicht, das Baby besser in den ersten sechs bis zwölf Monaten im Elternschlafzimmer zu belassen aber von Anfang an in seinem eigenen Bett!

 

Das könnte Dich auch interessieren:

Die perfekte Schlafumgebung

Das Wohlfix Beistellbett - Ideal für die stillende Mutter

Wissenschaft Baby: Interessante Studien zu Verhaltensmustern in der Säuglingsentwicklung

   
© 2017 - AllesumsBaby.de

Template by LernVid.com