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Thema-Geburt
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Eine gutüberlegte Entscheidung
Die Nachfrage nach einem Kaiserschnitt hat sich in den vergangenen Jahren erhöht. Inzwischen kommen in Deutschland 1 von 3 Kindern per Kaiserschnitt zur Welt. Gründe dafür sind auftretende Komplikationen bei Mutter und Kind, aber auch die zunehmende Angst der werdenden Mütter vor den Geburtsschmerzen. Bevor Sie sich für einen Kaiserschnitt entscheiden, sollten Sie sich genauestens über alle Risiken informieren. Schließlich handelt es sich dabei immer noch um einen operativen Eingriff.
Meist wird der Kaiserschnitt unter lokaler Betäubung durchgeführt, so dass Sie die Geburt Ihres Kindes bei vollem Bewusstsein miterleben können. Sie können Ihr Kind dann sofort nach der Geburt sehen und streicheln und es sogar nach der ersten Untersuchung durch die Hebamme an Ihre Brust anlegen. Somit brauchen Sie sich keine Gedanken darüber zu machen, ob ein Kaiserschnitt nachteilig für eine gute Mutter-Kind-Bindung ist. Sind Komplikationen im Rahmen einer natürlichen Geburt für Sie oder Ihr Kind zu erwarten, so würde ein Kaiserschnitt für beide sogar stressfreier verlaufen und weniger gefährlich sein. Oft haben Babys jedoch Probleme mit der Atmung, weil meist etwas Fruchtwasser in ihren Lungen verbleibt, das sonst bei einer natürlichen Geburt auf dem Weg durch den Geburtskanal herausgepresst wird. Auch wenn Sie mit einem geplanten Kaiserschnitt die Schmerzen einer natürlichen Geburt umgehen können, sollten Sich bewusst machen, dass Sie nach diesem Eingriff mehrere Tage Schmerzen an der Wunde am Bauch haben werden. Darüberhinaus wird Laufen, Husten und Lachen für die nächste Zeit schmerzhaft sein. Im Krankenhaus wird man Ihnen natürlich ausreichend Schmerzmittel zur Verfügung stellen.
Leider entwickelte sich in den USA unter den Hollywood-Stars ein gefährlicher neuer Trend.Viele Promis lassen ihre Kinder bereits im 8. Monat per Kaiserschnitt holen. So vermeiden die Stars eine extreme Dehnung ihrer Bauchdecke, weil der letzte Wachstumsschub des Babys im Mutterleib ausbleibt und sie zudem schneller wieder einen flachen Bauch bekommen. Außerdem sollen die Babys so viel hübscher und weniger zerknautscht auf die Welt kommen. Da kann man nur hoffen, dass dieser Trend sich nicht weiter fortsetzt.
Welche Gründe Sie auch für einen Wunschkaiserschnitt haben, denken Sie immer in erster Linie an Ihr Kind und informieren Sie sich sorgfältig bei Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme.
Quelle: (Vgl. Leben&Erziehen, Ausgabe 2/2009)
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Wer wünscht sich schon, bei vollem Bewußtsein aufgeschnitten zu werden um sein Baby alles andere als sanft herausholen zu lassen?
Nicht um sonst gibt es massig Literatur zum Thema seelische Verarbeitung eines solchen Eingriffs.
Wie im Bericht oben schon erwähnt, es handelt sich hierbei um eine Operation bei vollem Bewußtsein! Das ist keine Kaffeefahrt!
Ein realistisches Video hierzu auf YouTube (Achtung! Nicht für schwache Nerven und Schwangere geeignet!):
http://www.youtube.com/verify_...r_embedded
"Sie können Ihr Kind dann sofort nach der Geburt sehen und streicheln und es sogar nach der ersten Untersuchung durch die Hebamme an Ihre Brust anlegen. Somit brauchen Sie sich keine Gedanken darüber zu machen, ob ein Kaiserschnitt nachteilig für eine gute Mutter-Kind-Bindung ist..."
Das hört sich alles sehr schön an, in der Realität nur leider meist nicht der Fall!
Es ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass es Kaiserschnitttypische Charaktere gibt, aufgrund der nicht ausreichend gegebenen Mutter-Kind-Bindung durch so ein Erlebnis.
Ich habe viele Kaiserschnittmütter klagen hören, dass ihnen durch diesen Eingriff das Geburtserlebnis genommen wurde und ihr Selbstwert nun immens darunter leidet, abgesehen von dem traumatischen Erlebnis durch diesen Eingriff an sich, welcher oft Ängste und Depressionen auslöst.
Sicher, in manchen Fällen kann ein Kaiserschnitt leben retten, aber die Überlegung einer freiwillen Sectio ohne überlebensnotwendigen Grund, sollte keine Überlegung wert sein, nur weil das Ego zu Eitel für ein paar BauchStreifen ist oder es gerade in den Terminplan der Ärtze passt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Baby selbst entscheidet, wann es bereit ist auf die Welt zu kommen. (Nicht umsonst produziert das Baby selbst das Hormon, welches die Geburt letzendlich einleitet). Da haben weder Eltern noch Ärtze das Recht dazwischen zu funken...
Liebe Grüße!
Kerstin