Baby-Magazin

Babys und Sommerhitze

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Bei dem Wort Sommer denken die meisten Leute: "Bald Urlaub und endlich gutes Wetter!". Doch nicht allen tut die Sommerhitze gut, darunter auch unseren Kleinsten. Ihnen drohen verschiedene Gefahren, denen Sie unbedingt vorbeugen sollten.

 

 

Weich und sehr empfindlich

"Weich und sehr empfindlich" beschreibt die Haut von Babys am treffendsten. Die Ursache dafür liegt einerseits darin, dass diese Haut sehr wasserhaltig ist und andererseits darin, dass noch keine Hornschicht, als oberste Hautschicht, vorhanden ist.
Das Sinnesorgan steckt noch voll in seiner Entwicklung. Ihm fehlen ausreichend ausgebildete Schweißdrüsen zur Regulation der Körpertemperatur und auch das eingelagerte Melanin, welches uns vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne schützt.


Drohende Gefahren

Wird nicht ausreichend auf den Schutz Ihres Babys geachtet, kann das schlimme Folgen haben. Ihr Kleinstes könnte einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen, einen Hitzschlag erleiden oder dehydrieren. Besonders gefährlich ist auch, dass bei schlechter Luftzirkulation in Verbindung mit den hohen Temperaturen das Risiko für plötzlichen Kindstod steigt. Beugen Sie daher unbedingt vor!

Vorbeugehinweise

1. Dehydration vorbeugen
Selbst wenn Sie keine Schweißperlen auf der Haut Ihres Babys sehen, kann es durch Schwitzen Unmengen an Körperflüssigkeit verlieren. Anzeichen für Dehydration sind ein gerötetes Gesicht, warme Haut, schnelles Atmen und Ruhelosigkeit. Bei Dehydration denken die meisten Menschen zunächst an Wasser. Babys jünger als sechs Monate sollten allerdings kein Wasser trinken und ältere Babys auch nur in geringen Mengen. Stillen Sie Ihr Baby deshalb öfter oder führen Sie Tee zu. Babys sollten im Sommer allgemein doppelt so viel trinken als sonst.

2. Gute Luftzirkulation ermöglichen
Lassen Sie Ihr Baby niemals in warmen Räumen ohne Luftzug oder gar im Auto zurück. Anderenfalls können lebensbedrohliche Gefahren entstehen. Babys überhitzen viel schneller als Erwachsene und in geschlossenen Räumen kann die Temperatur ohne Weiteres ins Extreme umschlagen.

3. Sommerfreundlicher Buggy
Die Eigenhitze des Babys in Verbindung mit der Hitze im Buggy bringt das Baby in wenigen Minuten zum verstärkten Schwitzen. Es wird sich unwohl fühlen und viel Körperflüssigkeit verlieren. Besorgen Sie sich deshalb am besten einen Buggy mit leichtem Nylonstoff, anstatt mit Stoffen wie Baumwolle oder Leinen.

4. Sonnencreme verwenden
Cremen Sie Ihr Baby stets mit Sonnencreme ein um einem Sonnenbrand vorzubeugen. Die Creme sollte auch unter der Kleidung angewendet werden und nach Kontakt mit Wasser oder bei übermäßigem Schwitzen erneut aufgetragen werden.
Welche Sonnencreme sich für Babyhaut besonders eignet und wie viel verwendet werden soll, können Sie im in dem Magazinartikel "Sonnenschutz für Babys" nachlesen.

5. Aktivitäten für draußen vorteilhaft timen
Hautärzte empfehlen während 10 Uhr morgens bis 15 Uhr nachmittags mit dem Baby nicht draußen zu sein. Aktivitäten sollten davor oder danach geplant werden, da die Sonne während der angegebenen Zeitspanne den meisten Schaden auf der Haut anrichtet. Feurige Sonnenbrände sind die Folge.

6. Die Kleidung fürs Baby weise wählen
Optimale Babykleidung zur wärmsten Jahreszeit sind Shorts, Shirts und Kleidchen aus Baumwolle. Dieser Stoff nimmt Schweiß besser auf als synthetische Stoffe und verhindert somit Pusteln auf der empfindlichen Haut. Achten Sie auch auf ausreichend Schutz für Gesicht und Nacken des Babys. Weitere Hinweise zu sonnenfester Kleidung erhalten Sie ebenfalls im Magazinartikel "Sonnenschutz für Babys".

   
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