Thema Gesundheit

Happy Mom, happy Baby – Glücklicher durch Sport in der Schwangerschaft

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Viele werdende Mütter haben Ihn schon mal gesagt, den Satz: „Ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger“. Wir sagen: Richtig so! Lassen Sie sich während Ihrer Schwangerschaft nicht zu viel einschränken und machen Sie das was Ihnen guttut. So ist es auch mit dem Sport. Besonders, wenn Sie schon vorher sportlich aktiv waren, wäre ein plötzlicher Abbruch der Aktivität sogar kontraproduktiv. Beim Sport werden Glückshormone freigesetzt, die Ihnen plötzlich fehlen würden, ganz zu schweigen von der schnelleren Gewichtszunahme, die darauffolgen könnte. 

Bildquelle: fotolia #223160295 | Urheber: Romario Ien

Natürlich ist es wichtig den Arzt oder die Ärztin Ihres Vertrauens über die sportlichen Tätigkeiten zu informieren. Sobald das grüne Licht gegeben wurde, kann es losgehen!
Auch wissenschaftlich wurde das Thema „Sport in der Schwangerschaft“ schon beleuchtet und es hat aussagekräftige Ergebnisse gegeben: Die Gehirnaktivität von Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft Sport gemacht haben, war deutlich höher als bei Müttern, die sich wenig bewegten. Auch in der Langzeitbetrachtung konnte festgestellt werden, dass Kinder sportlicher Mütter auch später noch fitter und aktiver sind.

Früher war Sport für Schwangere ganz selbstverständlich

Bereits in sehr frühen Schriften wurden Hinweise darauf gefunden, dass Sport während der Schwangerschaft positive Auswirkungen hat, denn es wurde geschrieben, dass die Geburten von Hebräerinnen einfacher seien als von Ägypterinnen. Erstere waren viel mehr körperliche Anstrengung gewohnt und auch in Sparta wurde Sport getrieben, um gesündere Kinder zu bekommen. Erst in der Industrialisierung wurden Schwangere zur Ruhe gebeten und teilweise sogar zu schwachen, hilfsbedürftigen Personen degradiert. Grund könnte der harte Kampf um Arbeitsplätze und das Vermeiden von Zusatzkosten gewesen sein. Seit den 1960er Jahren wurde den Frauen dann wieder eine leichte sportliche Betätigung empfohlen.

Welche Intensität ist die Richtige?

Wer schon immer regelmäßig Sport gemacht hat, kann dies auch weiterhin tun. Sprünge, sehr hohe Pulsfrequenzen und anaerobes Training sollten jedoch vom Plan gestrichen werden. Je nachdem in welchem Alter Sie sind, wird eine maximale Herzfrequenz von 125 bis 150 empfohlen. Eine Pulsuhr zu tragen sollte also für Schwangere zur Gewohnheit werden. Neben Puls bzw. Blutdruck sollten Sie einfach auf Ihr persönliches Belastungsempfinden hören, denn der Körper gibt den Ton an. Schmerzen, Ziehen, Luftnot, Schwindel, Kopfschmerz und vieles mehr sind Anzeichen dafür, dass Sie einen Gang runter schalten sollten.

Wie viele Sporteinheiten pro Woche sind okay?

Drei bis vier Mal die Woche Sport machen mit abwechselnden Übungen aus Kraft und Ausdauer sind bedenkenlos. Gehen Sie dabei auch mal an die frische Luft und atmen tief durch. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist. Natur wirkt entspannend und baut Stresshormone ab.

Ist Training mit Gewichten und Joggen erlaubt?

Allgemein: Ja! Aufjedenfall. Gehe mit den Gewichten etwas runter und mache dafür einfach mehr Wiederholungen. Hier ist es wichtig dein Ziel von „super in shape“ zu „super gesund“ verlagern. Für das Joggen macht es Sinn auch intensives Beckenbodentraining zu machen, damit der Druck des größer werdenden Bauchs nach unten abgefangen werden kann. Das ist natürlich nicht nur für Läuferinnen gut, sondern für alle Schwangeren.

Wie sieht es mit Tanzen aus?

Sehr gut! Tanzen ist einer der besten und sichersten Sportarten, die Sie als Schwangere betreiben können. Lassen Sie Sprünge aus, ansonsten ist alles erlaubt. Nicht umsonst gibt es so viele Zumba-Kurse für Schwangere. Auch wenn dieser Sport von einigen Menschen belächelt wird, weil er einen extremen Hype erlebt hat: Machen Sie sich mal selber ein Bild. Durch die Gute-Laune-Musik wird einfach jeder in den Bann gezogen.

Bauchmuskeltraining trotz Babybauch?

Ja und Nein. Lassen Sie das isolierte Bauchmuskeltraining lieber sein, besonders ab dem vierten Monat. Die seitlichen Bauchmuskeln dürfen Sie ganz leicht ins Training einbinden, die senkrechten jedoch nicht.

Unser Tipp: YOGA

Besonders mit Blick auf die Geburt ist Yoga das absolut Beste, was Sie machen können. Bei diesem Sport sind die gezielte Steuerung der Muskeln inklusive unterstützender Atemtechniken das Ziel. Eine ideale Übung für den Tag der Tage. Beim Yoga lernen Sie auch das Einfühlen in den Körper und können besser entscheiden wie Sie reagieren sollten. Es gibt viele spezielle Schwangeren-Yoga-Gruppen, in denen Sie sich nicht nur verausgaben können, sondern auch Kontakte zu anderen Müttern aufbauen können.

Ebenfalls absolut empfehlenswert: Aqua-Sport

Da das Körpergewicht vom Wasser aufgefangen wird, kommen wir uns viel leichter vor. Besonders großartig auch für Schwangere, die schon vorher einige Kurven hatten. Wegen des Wassers besteht außerdem keine Gefahr für Schläge der Stöße auf den Körper. Das Baby wiegt also relativ sanft mit und erleidet nicht zu viel Druck. Weiterer Vorteil: Mit nervender Schweißbildung haben Sie nichts mehr am Hut. Passende Fitnessgeräte und kleineres Zubehör lassen sich gut in diversen Fitness Online Shops finden.

 

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