Thema Gesundheit

Koliken: Schmerzen für das Baby

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Baby SchmerzenDie ersten Lebensmonate sind für frisch gebackene Eltern wie für das Neugeborene selbst eine sehr spannende Zeit. Für Mama und Papa wie für das Baby beginnt ein Lebensabschnitt, der viele Überraschungen und unvorhergesehene Ereignisse mit sich bringt. Das gilt vor allem für Paare, die erstmals Eltern geworden sind.
Ein gesundes und ruhiges Baby erfordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit. Kommen gesundheitliche Beschwerden hinzu, erreichen die Eltern schnell den Rand der Erschöpfung.

Bildquelle: fotolia #23025381 | Urheber: © simoneminth

Bei vielen Babys kommt es in den ersten Lebensmonaten zu Koliken, die einen gesunden Babyschlaf verhindern.

Eine unbekannte Ursache

Koliken treten bei etwa jedem zweiten bis dritten Baby in den ersten Monaten nach der Geburt auf. Trotz intensiver Forschung ist es weltweit noch keinem Wissenschaftler gelungen, die Auslöser für eine Kolik bei Neugeborenen zu identifizieren. Derzeit geht die Wissenschaft davon aus, dass der rasante Stoffwechsel und das Wachstum in den ersten Lebensmonaten zu Beschwerden führen. Nicht alle Organfunktionen sind zur Geburt voll ausgereift, das trifft auch auf den Magen-Darmtrakt zu. Dadurch entstehen Blähungen, die zu starken Schmerzen führen.
Die Folge sind Koliken, das Baby schreit vor Schmerzen und führt die Eltern an den Rand ihrer Kräfte. Es gibt verschiedene Gründe, warum Babys schreien. Ist die Kolik der Auslöser, ist besondere Geduld und viel Nervenstärke bei den Eltern gefragt.

Präventive Maßnahmen

Wenngleich derzeit keine genaue Ursache bestimmt ist, lässt sich der Entstehung einer Koliken vorbeugen. Mediziner haben verschiedene Methoden entdeckt, die einer Koliken vorbeugen können. Stillende Mütter sollten darauf achten, dass beim Stillen ein enger Kontakt zur Brustwarze besteht und das Baby nicht zu viel Luft saugt.

Wird der Nachwuchs mit der Flasche gestillt, so sind folgende Ratschläge hilfreich:

  • Auf Milchprodukte mit Laktose verzichten, ebenso auf blähende Nahrungsmittel.
  • Nach der Zubereitung der Flasche sollte sich der Schaum vollständig gesetzt haben vor der Gabe.
  • Während der Gabe mehrere Pausen und Bäuerchen machen lassen, damit keine Luft in den Darmtrakt gelangt.
  • Tees auf Basis von Fenchel, Kümmel oder Anis geben, sie wirken sich beruhigend auf den Magen-Darmtrakt aus.
  • Leichte Bauchmassage nach dem Füttern helfen, die Verdauung anzuregen und Problemen einer Koliken vorzubeugen.

Maßnahmen bei einer Kolik

Tritt aller Prävention zum Trotz eine Kolik auf, ist von Mama und Papa vor allem Ruhe gefragt. Unruhe und Panik überträgt sich auf das Baby, die dadurch noch lauter schreien. Bewegung ist nach Meinung von Experten ein gutes Mittel, den Nachwuchs zu beruhigen. Manche Babys reagieren positiv darauf, wenn sie dicht an der Brust getragen werden und in einem Pucktuch eingewickelt sind.
Bei anderen Baby ist eine waagerechte Liegeposition hilfreich. Ein bequemes Babybett mit Wiegefunktion ist eine sinnvolle Investition bei der Einrichtung eines Babyzimmers. Alternativ dazu fühlen sich manche Babys mit einer Kolik in einer Babyschlinge oder einem Tragesitz wohler und beruhigen sich bei Bewegung.
Lässt sich der Nachwuchs partout nicht beruhigen oder schreit nach jeder Mahlzeit, ist der Gang zum Kinderarzt geraten. Das gilt auch immer dann, wenn das Baby Nahrung ablehnt oder die Ausscheidung Auffälligkeiten aufweist. Ein wiederholt sehr harter Stuhlgang oder dauerhafter Durchfall sollten vom Kinderarzt des Vertrauens untersucht werden.

   

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