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Schwangerschaftsdiabetes – die richtige Vorbeugung

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Der Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes gehört zu den am meisten verbreiteten Begleiterkrankungen in einer Schwangerschaft und tritt bei etwa einer von zehn Schwangeren auf. Oftmals kann ein Diabetes jedoch auch vermieden werden, wenn die Frau einige wichtige Dinge beachtet und umsetzt.

 


Das kann die werdende Mutter tun

Das Risiko, an einem Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, ist besonders für übergewichtige Frauen mit einem BMI (Body Mass Index) über 27, bei Schwangerschaften ab dem 30. Lebensjahr und für Frauen, die enge Familienmitglieder mit Diabetes haben, deutlich erhöht. Auch wenn eine Frau bereits in einer früheren Schwangerschaft an Diabetes litt oder ein überdurchschnittlich großes Baby (Geburtsgewicht höher als 4000 Gramm) zur Welt gebracht hat, ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Gestationsdiabetes zu erkranken, als deutlich höher einzustufen. In jedem dieser Fälle muss der behandelnde Gynäkologe unbedingt informiert werden.

(Quelle: Risikomerkmale, Diabetes-Heute, Service des DDZ)


Idealerweise achtet die werdende Mutter schon vor der Schwangerschaft auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Denn eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen ist eine wichtige Grundlage für das heranwachsende Baby.

 

 

 

Das richtige Verhalten bei Schwangerschaftsdiabetes

Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche wird in der Regel ein Test zur Überprüfung des Blutzuckerwertes durchgeführt, denn besonders in der zweiten Schwangerschaftshälfte werden vom Körper Hormone produziert, die als Hauptursache für den Gestationsdiabetes gelten. Bei Frauen, die einer Risikogruppe angehören, ist ein solcher Test bereits zu Beginn einer Schwangerschaft zu empfehlen, damit bei einem positiven Befund schnellstmöglich entsprechende Maßnahmen durchgeführt werden können.
Wird bei einer Schwangeren tatsächlich ein Diabetes festgestellt, ist es wichtig, einen vom Arzt entworfenen Ernährungsplan streng einzuhalten, um möglichst auf Medikamente verzichten zu können. Außerdem muss der Blutzuckerwert sowohl von der werdenden Mutter als auch vom Arzt regelmäßig überprüft werden. Um beim Selbstmessen keine Fehler zu machen und am Ende möglicherweise falsche Messwerte zu erhalten, finden Sie hier einen hilfreichen Leitfaden von accu-chek.de zum Blutzucker messen. Denn nur wenn auch die Messung richtig durchgeführt wird, kann darauf aufbauend eine geeignete Behandlung oder Therapie erfolgen.


Ernährungstipps vor und während der Schwangerschaft

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Speiseplan sowie regelmäßiger Sport ist bereits bei der Planung einer Schwangerschaft besonders wichtig, damit der Körper ausreichend Vitamine und Mineralstoffe als Grundlage für eine problemlos verlaufende Schwangerschaft erhält. Das bedeutet, dass sehr fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel am besten vermieden werden. Außerdem muss besonders in - aber auch schon vor - der Schwangerschaft unbedingt auf Alkohol und Zigaretten verzichtet werden, um das Risiko für Komplikationen und andere Erkrankungen wie Gestationsdiabetes zu minimieren.
Auf dem Speiseplan sollten vor und während der Schwangerschaft viel Gemüse und Obst stehen, wobei bei sehr süßen Sorten, wie z.B. Weintrauben, maßhalten ratsam ist. Vollkornprodukte bieten eine hervorragende Quelle an komplexen Kohlenhydraten, die lange satt machen und den Blutzuckerwert nicht so stark in die Höhe schießen lassen. Weißmehlprodukte und raffinierter Zucker werden also am besten durch Vollkornbrot, Vollkornreis und –nudeln oder Kartoffeln ersetzt. Zusätzlich sind zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees die ideale Menge am Tag, damit der Körper nicht austrocknet und auch das Baby gut versorgt werden kann. Wurde Diabetes festgestellt, muss mithilfe des Arztes eine Ernährungsumstellung erfolgen.


Bewegung tut immer gut – und beugt Diabetes vor

Dass Sport und Bewegung zu einem gesunden Lebensstil dazugehören, ist fast jedem bekannt. Sport hat eine positive Wirkung auf den ganzen Körper, denn er ist unter anderem gut für die Gefäße, fürs Gehirn, fürs Immunsystem – und kann Diabetes vorbeugen. Auch während der "anderen Umstände" sollte Bewegung einen Platz im Alltag erhalten. Zwar werden viele Sportarten aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr möglich sein, andere sind dafür umso empfehlenswerter. So ist Yoga beispielsweise eine gute Möglichkeit, um den Körper fit zu halten und die werdende Mutter aufgrund der speziellen Atemtechniken auf die Geburt des Kindes vorzubereiten. Doch auch regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft kurbeln den Stoffwechsel an und sind deshalb eine empfehlenswerte Methode, um einer Diabeteserkrankung während der Schwangerschaft vorzubeugen.


Mit freundlicher Unterstützung von Accu-Chek

   
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