Thema Gesundheit

Tee für Baby, Kind und die ganze Familie

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Tee – nicht nur für die Großen ein Wundermittel

Die kalte Jahreszeit liegt vor uns – was gibt es schöneres als bei Kerzenlicht mit der ganzen Familie auf dem Sofa zu kuscheln und einen heißen Tee zu schlürfen. Doch für Ihr Baby ist nicht jeder Tee geeignet. Lesen Sie hier, worauf Sie achten sollten.

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Tee - ab wann?
Solange die Mama noch voll stillt, ist es nicht nötig dem Baby zusätzlich Tee zu verabreichen. Doch ab dem Zeitpunkt, an dem auch Beikost eingeführt wird, ist Tee für das Kleine eine wertvolle Ergänzung. Bei Flaschenkindern kann Babytee schon in den ersten Lebenswochen eine große Rolle spielen. Ideal sind immer Tees aus biologisch kontrolliertem Anbau. Dem Kind schadet es wohl kaum losen Tee zu trinken, den Mama liebevoll selbst in ein Tütchen gefüllt hat anstatt industriell hergestellten Granulattee aufzugießen.

Zuerst einmal sollte man wissen, dass es sich bei unseren üblichen Teesorten (Früchte, Gewürz- und Kräutertees) eigentlich nicht um „echten“ Tee handelt sondern nur um sogenannte „Aufgussgetränke“. Dabei werden frische oder getrocknete Pflanzenteile mit heißem Wasser übergossen. Genauso ist es auch beim „echten“ Tee, aber dabei handelt es sich um Pflanzenteile des Teestrauches. Der Tee stammt aus Asien genauer gesagt aus China. Ihm wurde schon immer eine heilende Kraft zugeschrieben. Man nutzte Tee als Meditationsgetränk, weil er einerseits die körperliche Ruhe förderte und andererseits die geistige Konzentration erleichterte. Aus diesem Grund wurden gezielt immer mehr Teesträucher angebaut. So konnte er sich auch verbreiten – von China nach Japan und Indien und schließlich auch nach Europa und in den Rest der Welt.

Was ist nun aber alles drin im Tee?
Neben Flavonoiden, Theanin, Teein und Fluorid enthält Tee auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – doch wer sieht da noch durch? Irgendwie sagt doch jede Studie etwas anderes. Wir wollen wissen, welcher Tee für die Kleinsten der Familie gut ist.

Das Wichtigste ist zunächst, dass Sie Ihrem Kind ungesüßten Tee verabreichen. Vor allem in industriell hergestellten Teegetränken finden sich oft große Mengen Zucker, die den Tee schmackhafter machen sollen. Der greift die Zähnchen an und außerdem gewöhnen sich Kinder schnell an den süßen Geschmack. Im Extremfall kann das sogar zu Übergewicht führen. Wenn Sie Ihrem Baby also von Anfang an ungesüßten Tee verabreichen, wird es sich daran gewöhnen und der Tee wird ihm schmecken. Den Zucker, den der kleine Organismus benötigt, nimmt Ihr Kind nämlich ausreichend über die Muttermilch oder Beikost auf.
Unser heutiges Leitungswasser gilt zwar als das Sauberste überhaupt, aber es sollte trotzdem abgekocht werden, um eventuelle noch vorhandene Krankheitserreger abzutöten. Im heißen Sommer kann aber auch ein kalter Tee als Durstlöscher wahre Wunder bewirken.
Kinder sollten möglichst keinen Tee trinken, der Koffein enthält, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern und Babys zu Schlafstörungen, Nervosität und Hibbeligkeit führen.

Welche Sorten sind am besten geeignet?
Die meisten Kräuter- und Früchtetees sind ungesüßt gut für Kinder geeignet. Aber auch hier gibt es wieder ein paar Ausnahmen, z.B. sollten Säuglinge und Kleinkinder wegen des Mentholgehalts noch keinen Pfefferminztee trinken. Menthol in größerer Dosis kann bei ihnen zu Problemen mit der Atmung führen. Bei medizinischen Tees sollte man natürlich immer auf den Beipackzettel schauen.
Die bekannteste Teesorte, die einem Baby schon in den ersten Wochen verabreicht wird, ist wohl der Fencheltee, der vor allem gegen Blähungen in Babys Bäuchlein hilft. Doch es gibt auch noch viele andere Teesorten, die es wert sind, erwähnt zu werden. Kamillentee wirkt beruhigend (vor allem bei Bauchweh) und entzündungshemmend. Anistee ist ein hervorragender Schleimlöser bei Husten. Selbstverständlich sind auch alle Teemischungen wie Fenchel-Anis-Kümmel besonders lecker und tun Ihrem Baby gut. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lose Tees können auch je nach Belieben selbst gemischt werden. Oft sind Früchtetees für Babys und Kleinkinder noch zu säuerlich. Das ist ganz normal, jeder Geschmack ist unterschiedlich. Nur wichtig ist wie bereits erwähnt: Nicht süßen.

Fazit: Die „echten“ Tees vom Teestrauch sind hervorragende Heilmittel für uns Großen. Für die kleinen Familienmitglieder eignen sich besonders ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees. Aber umso größer die Kleinen werden, desto geeigneter können auch die „echten“ Teesorten sein. Über diese Teevariationen können unzählige Buchbände gefüllt werden. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass grüner und schwarzer Tee mit seinem hohen Fluoridgehalt zum Schutz der Zähne beitragen kann? Schon 1-2 Tassen Tee am Tag können einen Beitrag zur Gesunderhaltung Ihrer Zähne leisten.

Schwarzer Tee wenn ihr Baby einen wunden Po hat
Ja richtig, schwarzer Tee (also der „echte“ Tee) eignet sich hervorragend um Entzündungen der zarten Babyhaut am Po abklingen zu lassen. Die Gerbstoffe des Tees tun der entzündeten Haut richtig gut. Die antibakteriellen Wirkstoffe des Tees tragen zusätzlich dazu bei, die Entzündungen abklingen zu lassen. Wie das? Natürlich nicht, indem er getrunken wird (er enthält nämlich viel Koffein). Sondern mit Tee getränkte Tücher in der Windel sind die Lösung. Wie fertigt man nun so eine Kompresse an? Ganz einfach: Man brüht eine Kanne schwarzen Tee auf, lässt ihn 10 Minuten lang ziehen und taucht dann ein kleines, sauberes Baumwolltüchlein oder ein sauberes Mullbindenstück in den Tee. Dieses legt man auf die nässende Stelle des Baby-Pos. Darüber kann man dann problemlos wieder die Windel anziehen und diese verschließen. Bereits nach ungefähr 8 Stunden lässt sich in der Regel eine Besserung feststellen.
Die Kompresse sollte alle 2-3 Stunden gewechselt werden. Auf nässende Stellen am Po sollte keinesfalls zusätzlich eine Salbe aufgetragen werden. Erst wenn das Nässen aufgehört hat, sollte man die Teebehandlung beenden und mit der Verwendung einer Salbe beginnen.

Wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind mit einer feuchten Kompresse in der Windel frieren oder sich unwohl fühlen könnte, können Sie auch Waschungen mit Tee ausprobieren. Dazu nimmt man ein sauberes Baumwolltüchlein, taucht es in den abgekühlten Teesud und betupft anschließend vorsichtig die wunden Stellen an Babys Po. Diese Behandlung wiederholt man mehrmals am Tag. Achten Sie aber darauf, dass Sie das Wundsein nicht durch eine zu starke Reibung verschlimmern. Eine bessere Heilwirkung entfalten jedoch auf jeden Fall die Kompressen. Probieren Sie es einfach aus.

Dürfen Schwangere und Stillende Tee trinken?
Viele Frauen verbieten sich während der Schwangerschaft oder Stillzeit die lieb gewonnene Tasse Tee mit der Begründung, dass er ja Koffein enthalte und deshalb nur mit Vorsicht zu genießen sei. Es stimmt zwar, dass man in solchen Situationen keine allzu großen Mengen Koffein zu sich nehmen sollte, weil der Körper vor allem in der Schwangerschaft den Stoff langsamer abbaut und unter Umständen dem Kind schaden kann, doch etwas Koffein können Schwangere und Stilllende natürlich zu sich nehmen. Sonst dürften sie doch auch keine Schokolade essen, denn auch diese enthält den „Wachmacher.“ :)

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Lassen Sie es sich und Ihrem Kind schmecken!

   
   
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