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Das Babyzimmer richtig einrichten – Tipps von der Planung bis zur Deko

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Mit der Geburt eines Kindes ändert sich im Leben der Eltern vieles und eine dieser Veränderungen macht sich auch im eigenen Zuhause bemerkbar: Ein Babyzimmer muss her. Die Einrichtung dieses Babyzimmers nehmen die meisten Eltern schon lange vor der Geburt vor und können damit der Vorfreude auf den Nachwuchs Ausdruck verleihen. Hier finden Sie wichtige Tipps für die Einrichtung und Dekoration eines Babyzimmers. Damit fühlt sich der neue Erdenbürger in seinem Zimmer gleich rundum wohl und auch die frischgebackenen Eltern können sich am neuen Raum für das Baby erfreuen.

Die Planung kann beginnen!

Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um mit der Planung des Babyzimmers zu beginnen? Wenn das erste Baby im Bauch der Mutter heranwächst und es noch keine Möbel, Spielsachen und Dekorationsgegenstände von einem älteren Geschwisterchen gibt, dann sollten die werdenden Eltern möglichst früh mit der Planung beginnen. Falls das Babyschlafzimmer in den klassischen Farben gestaltet werden soll, dann warten Sie mit der Planung, bis Sie von Ihrem Arzt wissen, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen erwarten. Planen Sie die Einrichtung des Zimmers idealerweise so, dass Sie zwei Monate vor der Geburt mit allen Arbeiten fertig sind. In diesem Stadium der Schwangerschaft wird es Ihnen schwerfallen, zu dekorieren und Möbel aufzubauen. Außerdem können die Neuanschaffungen dann noch eine Weile auslüften, bevor Ihr Baby in sein Zimmer einzieht.

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Anfallende Arbeiten vor der Möblierung

Bevor Sie mit der Möblierung vom Babyschlafzimmer beginnen, sollten der Boden und die Wände gestaltet werden. Beim Bodenbelag kommen vor allem Teppich und Laminat in Frage. Teppich hat den Vorteil, dass er weich und warm ist und Geräusche gut dämpft. Allerdings lässt sich verlegter Teppich nur durch Saugen reinigen. Praktischer bei der Reinigung ist Laminat, denn dieser Bodenbelag kann bei Bedarf auch abgewischt werden. Damit das Babyzimmer trotzdem gemütlich ist, können Sie darauf kleine Teppiche und Läufer auslegen. Bei der Wandgestaltung sind Ihren kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt. Achten Sie aber unbedingt auf unbedenkliche Wandfarben und streichen Sie nicht zu kurzfristig vor der Geburt des Kindes, damit der Raum ausreichend auslüften kann.

Wiege oder Bett – ein gemütlicher Schlafplatz

In den ersten Lebensmonaten ist der Schlafplatz der Ort, an dem sich das Baby am meisten aufhält. Wenn Sie sich für ein Babybett als Schafplatz entscheiden, dann sind mitwachsenden Betten besonders praktisch. Sie können in den ersten Lebensmonaten mit einem Gitter zum Schutz des Kindes und hochgestellter Liegefläche genutzt werden. Später lässt sich der Liegeboden der Wiege nach unten verstellen und das Gitter entfernen. Dadurch ist ein Kinderbett viele Jahre lang nutzbar. Mobil ist diese Schlaflösung allerdings nicht. Sie eignet sich nur für einen festen Standort im Babyzimmer. Viele Eltern greifen für die ersten Lebensmonate zu einer Wiege.

 

Hier liegen die Vorteile klar auf der Hand: Die Wiege ist ein Klassiker und lässt sich durch leichtes Anschubsen in seine sanfte Schaukelbewegung versetzen, die dem Nachwuchs in den Schlaf hilft. Außerdem kann eine Wiege mit vergleichsweise wenig Aufwand an verschiedenen Standorten genutzt werden. Allerdings ist eine Wiege nur für das erste halbe Lebensjahr der geeignete Schlafplatz. Danach ist das Kind zu groß und muss in ein Kinderbett umziehen. Sie können die Vorteile beider Schlafplätze verbinden, wenn Sie sich für die ersten Lebensmonate eine Wiege zulegen und danach zu einem mitwachsenden Kinderbett wechseln und die Babywiege für das nächste Kind aufbewahren oder verkaufen.

 

Bild-Quelle: kindermoebelparadies.de

 

 

Weitere Möbel für das Babyzimmer

Neben dem Babybett ist eine Wickelmöglichkeit ein wichtiger Einrichtungsgegenstand im Babyzimmer. Sie sollten auf eine gute Polsterung der Ablagefläche achten, damit das Kind gemütlich darauf liegt. Außerdem sollte die Ablagefläche abwaschbar sein. Für ausreichend Sicherheit sorgt ein seitlicher Schutz der Ablagefläche. Um es Ihrem Kind beim Wickeln gemütlicher zu machen, können Sie einen Heizstrahler über der Wickelfläche anbringen. Möchten Sie Ihr Kind im Babyzimmer stillen? Dann richten Sie sich und Ihrem Nachwuchs einen gemütlichen Platz dazu ein. Ideal sind ein großer und gemütlicher Sessel, ein Schaukelstuhl oder ein Sofa.

Etwa nach einem halben Jahr können Kinder selbstständig in einem Hochstuhl sitzen. Das ist besonders praktisch, wenn Ihr Kind gemeinsam mit Ihnen am Esstisch sitzen soll. Achten Sie beim Kauf des Hochstuhls darauf, dass sich dieser für Kinder ab dem 6. Lebensmonateignet. Einige Modelle sind erst für größere Kinder geeignet. Generell sollte ein Kind erst dann in einen Hochstuhl gesetzt werden, wenn es mindestens eine Viertelstunde alleine sitzen kann, denn dann ist die Rückenmuskulatur ausgebildet.

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Praktischer Stauraum – kindgerecht und funktional

Herumliegende Gegenstände sollten in einem Babyzimmer vermieden werden, denn Ihr Nachwuchs wird schnell mit dem Krabbeln beginnen. Deshalb bieten sich verschiedene Möbel mit Stauraum an. Praktisch für Spielsachen sind Kommoden und Truhen. Sie können von kleinen Kindern noch nicht geöffnet werden und schaffen viel Platz für Spielsachen. Für die Aufbewahrung der Babykleidung sind ein Kleiderschrank oder eine Kommode praktisch. Außerdem können Sie Regalbretter an der Wand befestigen und darauf einzelne Sachen platzieren, die Sie schnell griffbereit haben möchten.

 

Dekoration des Babyzimmers

Licht sollte in einem Babyzimmer vor allem dimmbar sein, denn der Raum wird in den ersten Monaten überwiegend zum Schlafen genutzt. Am Wickeltisch können Sie mit einem Strahler für zusätzliches Licht sorgen. Im Bereich der Dekoration sollten Sie eine Krabbeldecke und Kuschelecke mit weichen Kissen nicht vergessen.

 

Mehr Sicherheit

Einige Vorkehrungen zur Sicherheit des Kindes sollten ebenfalls schon vor der Geburt getroffen werden. Spätestens wenn das Kind krabbeln kann, sind Sicherungen für die Steckdosen unbedingt erforderlich. Praktisch ist auch ein in der Zimmertür angebrachtes Gitter. Dadurch kann Ihr Nachwuchs nicht ungesehen das Kinderzimmer verlassen. Achten Sie außerdem beim Kauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Spielsachen darauf, dass diese nicht mit giftigen Lacken und Farben behandelt wurden.

 

Verschiedene Gütesiegel weisen auf die Unbedenklichkeit von Babysachen hin.

 

Dazu gehören:

  • das Goldene M (Weitere Infos: http://www.dgm-moebel.de/das-goldene-m.html)

  • der Blaue Engel (Weitere Infos: https://www.blauer-engel.de/)

  • das Gütezeichen GS (Weitere Infos: http://www.tuev-nord.de/de/konsumgueter/gs-zeichen-1071.htm)

 

   
   
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