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Foto-Shooting mit Neugeborenen – Ratgeber rund um Vorbereitung, Kosten und Motive

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Jede Geburt ist ein kleines Wunder. Der Trend von Neugeborenen-Shootings kommt nicht von ungefähr. Eltern möchten die ersten Momente mit ihren Schützlingen für immer festhalten und ihr Glück fassbar machen. Individuelle Fotos schaffen bleibende Erinnerungen. Dieser Ratgeber enthält wesentliche Faktoren, die Eltern bei der Organisation eines Shootings bedenken sollten sowie Tipps für eine wunderbare Inszenierung ihres Nachwuchses.

Bildquelle: pixabay / marvelmozhko

Tipps zur Recherche nach Fotografen

Vor der Suche nach einem Fotografen sollten sich Eltern darüber Gedanken machen, welche Art von Fotos sie sich wünschen und für welchen Zweck. Welcher Stil wird bevorzugt? Gibt es besondere Wünsche für die Inszenierung hinsichtlich Farben, Textilien und Accessoires? Sollen die Fotos nicht nur in Alben platziert werden, sondern auch im Großformat als Wanddekoration? Fragen, die es zu beantworten gilt. Im Internet gibt es viele Anregungen, die bei der Entscheidung behilflich sind.

Außerdem sollten Optionen geprüft werden, um die Gesamtkosten zu senken. Dankeskarten sind dahingehend ein gutes Beispiel. Für viele Familien sind sie inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Sie werden nach der Geburt an Verwandte, Freunde und Bekannte geschickt, um die Freude über den Nachwuchs zu teilen und sich für Glückwünsche und Geschenke zu bedanken. Die Fotos des Neugeborenen-Shootings sind hierfür ideal. Das Angebot vieler Fotostudios umfasst die Gestaltung von Babykarten als Komplettpaket. Das Ergebnis sind zwar Unikate, die Preise für eine solche Dienstleistung sind allerdings nicht zu unterschätzen. Schließlich erarbeiten die Dienstleister meist einzigartige Designs. Das kostet Zeit, die Auftraggebern in Rechnung gestellt wird. Die meist günstigere Lösung sind Internet-Druckereien. Der auf Karten spezialisierte Anbieter Planet Cards mit Sitz in Berlin erlaubt Kunden die individuelle Gestaltung von Babykarten online und nach persönlichem Geschmack. Mit mehr als 500 Designvorlagen ist für jede Stilrichtung etwas geboten. Mit Hilfe eines Konfigurators lassen sich persönliche Fotos in die Designs integrieren. Gleiches gilt für Texte. Passende Briefumschläge werden kostenlos bereitgestellt. Angesichts attraktiver Onlineshops mit hervorragendes Designs lohnt sich ein Preisvergleich.

Ein Neugeborenen-Shooting ist Vertrauenssache und ein einmaliges Erlebnis. In erster Linie sollten sich Eltern dabei wohlfühlen und ihr Kind in guten Händen wissen. Eine Empfehlung von Menschen aus dem Umfeld wäre optimal, um einen geeigneten Fotografen zu finden. Sollte sich dahingehend jedoch nichts ergeben, hilft eine Internetrecherche nach regionalen Ansprechpartnern. Die Online-Präsenzen sollten bereits Auskunft über die Schwerpunkte des Fotografen verdeutlichen. Das Fotografieren von Neugeborenen sollte fester Bestandteil des Portfolios sein. Für schöne Bilder sind Erfahrung und Fingerspitzengefühl gefragt. Beim Stöbern auf den Internetseiten können sich Interessenten einen ersten Eindruck verschaffen und prüfen, ob der Stil des Anbieters den persönlichen Ansprüchen gerecht wird. Anschließend mehrere Angebote einholen und vergleichen!

Wichtig: Während des Shootings sollten Babys nicht in unnatürliche Positionen drapiert werden. Spezialisierte Fotografen agieren entsprechend vorsichtig und sind dahingehend geschult.

Informatives zum Zeitplan

Neugeborene wachsen schnell und auch ihre Aktivität nimmt mit jeder Woche zu. Je aktiver sie sind, desto schwieriger wird ein Shooting. Bis zum zehnten Lebenstag schlafen Neugeborene besonders viel und lassen sich gut in hübsche Positionen legen. Zudem wirken sie in dieser Phase aufgrund ihrer Größe besonders zart. Im Idealfall erfolgt das Fotografieren in diesem Zeitraum. Bereits nach rund 20 Tagen nach der Geburt bewegen sich die Kleinen deutlich mehr. Das macht das Shooting nicht nur komplizierter, sondern oft teurer, weil der Zeitaufwand des Fotografen steigt.

Um rechtzeitig einen Profi zu finden, sollten werdende Eltern schon in der Schwangerschaft recherchieren und einen Termin vereinbaren. Kompetente Experten für Neugeborenen-Shootings sind gefragt, weshalb die Buchung rechtzeitig erfolgen muss. Empfehlenswert sind Fotografen, die nach Hause kommen. Schließlich sind sowohl Eltern als auch Neugeborene nach der Geburt erschöpft und der Gang in ein Shooting ist mit Stress verbunden.

Verschiebt sich die Geburt, sind erfahrene Dienstleister vorbereitet. Sie wissen, dass sich dieser Termin nicht exakt planen lässt und kalkulieren Änderungen in ihren Zeitplan ein. Dennoch ist es ratsam bei der Terminvereinbarung über diesen Faktor zu sprechen.


Wie Eltern Stress vermeiden:

    • Ein Neugeborenen-Shooting erfordert Zeit.
      Ein ganzer Vormittag ist üblich.

    • Babys, die kurz vor dem Fotografieren gefüttert werden,
      schlafen anschließend ruhiger und sind entspannter.

    • Der Raum sollte kuschelig warm sein, damit sich die Kleinen
      rundum wohl fühlen. Außerdem ist ausreichend Platz nötig,
      damit der Fotograf seine Ausstattung in Position bringen kann.

Kosten für professionelle Fotos

Die Preisgestaltung von Fotostudios variiert. Während einige Anbieter Pauschalen verlangen, rechnen andere nach Stundenlohn ab. Je länger das Shooting dauert, desto teurer wird es. Diese Tatsache darf jedoch nicht dazu führen, dass Hektik ausbricht und das Baby in möglichst kurzer Zeit in zahlreichen Posen und Sets abgelichtet wird. Ruhe, ein vorsichtiger Umgang, um die Kleinen nicht zu wecken und eine entspannte Atmosphäre sind das A und O für überzeugende Bilder. Für ein Home-Shooting mit mehreren Stunden sollte mit Minimum 250 Euro kalkuliert werden. Dabei gilt es zu bedenken, dass der Fotograf nicht nur den Zeitaufwand vor Ort hat, sondern auch die Nachbearbeitung. Pauschalen haben den Vorteil, dass mit einem fixen Preis gerechnet werden kann. Das nimmt den Druck, dass das Shooting zur Kosteneindämmung möglichst zügig ablaufen muss. Die individuellen Kosten hängen außerdem davon ab, wie aufwändig die Sets sind und wie viele Abzüge bestellt werden. Aufgrund unterschiedlichster Kalkulationsmodelle und Stundenlöhne ist das Einholen mehrerer Angebote immer sinnvoll.

Wer eine hochwertige Kamera besitzt und etwas Übung hat, kann sich alternativ ohne Profi an das Projekt wagen. Das Video vermittelt Tipps einer Hobby-Fotografin rund um die heimische Babyfotografie:

 

 
Ergänzende Anregungen zur Erstellung von Fotoalben haben wir hier arrangiert.

 

Quelle Fotos: pixabay.com /marvelmozhko (Bild 1), kelin (Bild 2), 1041483 (Bild 3)

   

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