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Wie verändert sich die Partnerschaft bei einer Familiengründung?

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Die Entscheidung Eltern zu werden, machen sich die meisten Paare nicht leicht. Nächtelang liegen sie wach und stellen sich immer wieder die gleichen Fragen: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Sind wir bereit für Kinder? Wenn der Nachwuchs dann auf der Welt ist, kommt Vieles anders, als vorher gedacht.

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Familiengründung - eine Belastungsprobe für die Partnerschaft

Grade die ersten Lebensmonate des Kindes können zu einer Belastungsprobe für die Partnerschaft werden. Manche Frauen verändern sich nach der Geburt und damit auch ihre Einstellung zum Umgang mit dem Kind. Wo sich zuvor noch beide einig gewesen sind, dass ein Kind nicht ständig durch die Wohnung getragen werden muss, ist sie einfach nicht dazu fähig, das Baby am Tag irgendwo abzulegen. Was nach einer Kleinigkeit klingt, nervt nach einiger Zeit beide Elternteile. Ihn, weil es anders abgesprochen gewesen ist, und sie, weil sie sich allein gelassen fühlt und das zuvor verabredete Verhalten des Partners als Gefühlskälte interpretiert. Davon wird es unter Umständen viele Situationen geben, die gemeinsam gemeistert werden müssen. Dies gelingt am Besten, wenn die Partner offen über ihre Gefühle reden können und in der Lage sind aufeinander einzugehen. Ist diese vor der Familiengründung nicht der Fall gewesen, ist das der wichtigste Punkt, der sich in der Partnerschaft für die Zukunft ändern sollte, damit nicht einer oder gar beide irgendwann unglücklich in der Beziehung sind.

Viele Faktoren, eine Konstante

Es gibt viele vorhersehbare Faktoren, die mit den Kindern kommen, und die eine Beziehung verändern. Die Partner haben weniger Zeit für sich, füreinander und für Freunde. Schlafmangel, Stress und fehlende Zweisamkeit nagen an der Harmonie. Und die finanzielle Situation ist oftmals eine zusätzliche Belastung. Daneben kommen aber auch Faktoren zum Tragen, an die vorher nicht zu denken gewesen ist. Dazu zählen beispielsweise sich einmischende Verwandte und Mütter und Väter anderer Kinder, die den Eltern ihre eigenen Vorstellungen von Kindererziehung und partnerschaftlichem Leben aufdrängen wollen. Das alles ist anstrengend, jedoch kein Grund für ernsthafte Probleme, solange die wichtigste Konstante noch vorhanden ist. Diese Konstante ist die Liebe, die den Partnern nicht verloren gehen darf. So kann sich die Beziehung entweder dahin gehend verändern, dass die seltenen gemeinsamen Momente besser genutzt werden oder, dass die Einflüsse von außen alles überstrahlen und zu Spannungen führen.

Das Wirgefühl

Die größte Veränderung, die die Partnerschaft beeinflusst, ist das neue Wirgefühl. Die Partner haben gemeinsam etwas Tolles erschaffen, das sie für immer verbinden wird. Es wird sich zusammen über die Nase der Mama, die Augen des Papas und die vom Opa vererbten Locken gefreut. Das schweißt zusammen und hilft dabei manch schweren Weg Hand in Hand zu bestreiten. Am Ende festigt ein Kind Beziehungen, die vorher gesund gewesen sind, und belasten solche, in denen es bereits vor der Familiengründung gekriselt hat.

   
   
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